Landesverband
der Kunstschulen
Baden-Württemberg e.V.

 


Geschäftsstelle
Hölderlinplatz 5
70193 Stuttgart

Geschäftsführerin
Sabine Brandes
Fon 0711 400 70 43 -1
Fax 0711 400 70 43 -9
E-Mail

Bürozeiten
Montag - Donnerstag
9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr
oder nach Terminvereinbarung

Vorstand
Thomas Becker
Christine Lutz
Dorothee Müller

FSJ Kultur
Maria Dannecker
Fon 0711 400 70 43 -2
E-Mail

Impressum

Datenschutz

Der Landesverband bei Facebook

Navigationshilfen >
< EIN FSJ-Kultur an ZWEI Orten
01.04.2020 10:04 Alter: 62 days
Kategorie: Infos vom Landesverband

Kunstschulen im kreativen Krisenmodus


Wie alle Kultur- und Bildungseinrichtungen sind die Kunstschulen in Baden-Württemberg bis zum 19. April geschlossen. Die Krise trifft sie und ihre überwiegend freiberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter extrem hart.

Einerseits ist der Unterrichtsbetrieb eingestellt worden, was die Gebühreneinnahmen betrifft. Aufgrund der Vielfalt der Trägermodelle ist keine einheitliche Vorgehensweise möglich. Aber die Kunstschulen agieren kulant. Zum Teil wird der Unterrichtsausfall im März über Gutschriften kompensiert, die Aprilgebühren werden fast überall erlassen. Nehmen Sie bei Fragen mit Ihrer Kunstschule direkt Kontakt auf. Bleiben Sie im Austausch mit uns!

Die meisten Kunstschulen machen Angebote im Netz. Es gibt digitalen Unterricht, Aufgabenstellungen, Erklär-Videos und Mitmach-Aktionen, um das Kunstschulleben und die laufenden Kurse nicht vollkommen zum Stillstand zu bringen. Dabei erfolgt der Austausch zwischen Dozent*innen und Schüler*innen über E-Mail und verschiedene Netz-Plattformen. Materialien wurden ausgegeben, um weiter zu zeichnen und zu malen. Diese Aktivitäten sind Ausdruck der künstlerischen Verbundenheit der Akteure in den Kunstschulen.

Die Jugendkunstschulen sind als kleine Einheiten in sehr unterschiedlichen, auf die jeweilige Kommune zugeschnittenen Trägerschaften organisiert. Gemein haben sie, dass ihre Mitarbeiter*innen in der Regel freiberufliche Künstler und Kunst- und Theaterpädagogen sind. Erste Antragsstellungen im Rahmen der Corona-Hilfe des Wirtschaftsministeriums des Landes haben Ernüchterung hervorgerufen. Da es dabei nicht um Grundsicherungsleistungen geht, haben viele der Künstler*innen keinen Anspruch darauf. Sie erhalten keine Honorarausfälle ersetzt, sondern nur Finanzmittel für Sach- und Finanzaufwand, wie Büromieten – die sie aber in der Regel nicht haben. Das Programm ist eher auf kleine Betriebe, wie den Zeitungsladen, den Schuster, den Blumenladen ausgelegt. Nachbesserungen sind angekündigt. Dass diese Menschen, die in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind, nicht auf Leistungen nach Sozialgesetzbuch II verwiesen werden, dafür setzt sich der Landesverband der Kunstschulen Baden-Württemberg bei der Politik ein.


Weitere Neuigkeiten:

Treffer 1 bis 5 von 161
<< Erste < Vorherige 1-5 6-10 11-15 16-20 21-25 26-30 31-35 Nächste > Letzte >>